Regelmäßige Diskussionsveranstaltungen

Jour fixe in München

Es werden aktuelle Fragen aus der Innen- und Weltpolitik besprochen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Diskussion von Artikeln der letzten Ausgabe der Zeitschrift GegenStandpunkt.

Die Termine im Jahre 2020: 
27.01.; 17.02.; 02.03.; 16.03.; 30.03.; 20.04.; 04.05.; 18.05.; 15.06.; 29.06. 
13.07.; 27.07.; 14.09.; 28.09.; 12.10.; 26.10.; 09.11.; 23.11. ; 07.12.

 

Zeit: 
jeweils montags, 19:00 Uhr
Adresse: 

Haus International, Elisabethstr. 87, 80797 München
Großer Plenarsaal, 1. Stock
(Zugang nur über den Hof, Toreinfahrt Kathie-Kobus-Straße)

Protokolle: 
Protokolle sind hier verfügbar.

 

Thema am 09. Dezember:

Nachträge zum Artikel "Die Digitalisierung des Kapitalkreislaufs" GS 3-19

anschließend die Artikel:

„Zu ei­nigen neueren Fortschritten in der Konkurrenz der Staaten". u. „Zusatz: Der Fall Huawei" GS 3-19

Jour fixe in Frankfurt

farbeROT lädt zur Diskussion mit Redakteuren der Zeitschrift GegenStandpunkt ein. Für alle, die offen gebliebene Fragen aus unseren Veranstaltungen diskutieren wollen und für Leute, denen die in der Öffentlichkeit verbreiteten Argumente zu den Vorzügen und Sachzwängen unserer Wirtschaftsweise, sowie zur deutschen Innen- und Weltpolitik nicht (mehr) einleuchten, bieten wir diesen Diskussionstermin an.

Zeit: 
Einmal im Monat, mittwochs um 19.00 Uhr
Adresse: 

Studierendenhaus Campus Bockenheim, Jügelstraße 1
Raum K1, K2, K3 (jeweils erster Stock) oder K4 (zweiter Stock)

Termine und Themen werden zeitnah auf www.farberot.de veröffentlicht.

Jour fixe in Dortmund / Bochum

Zeit: 
Einmal im Monat, immer dienstags, 19.00 Uhr!
Adresse: 

Dietrich-Keuning-Haus
Raum 226
Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang)

(Schon festgelegte) Termine 2020: 
21.01.; 11.02.; 17.03.; 28.04.; 19.05.; 23.06.

 

Thema am 17. Dezember:

Von Trump über Erdogan bis nach Berlin:
Der Syrien-Krieg und die „Kurdenfrage“– eine imperialistische Konkurrenzaffäre

Trump lässt die Kurden fallen, die für die Erledigung des IS gut waren. Erdogan befiehlt eine Militäraktion auf syrischem Boden gegen die „Terroristen“der Kurdenmiliz YPG.

 

Die deutsche Politik ist hellauf entsetzt, und alle, die es wollen, entdecken an dieser Aufregung des offiziellen Berlin die abgrundtiefe Heuchelei:
– die Parteinahme für eine plötzlich als emanzipatorisch und basisdemokratisch gefeierte Kurdenmiliz, deren Verbündeten PKK Deutschland seit Jahr und Tag als Terrorverein verfolgt;
– die berechnende Anerkennung der Kurden als unsere Speerspitze und unser Kanonenfutter im Kampf gegen den IS…
– das demonstrative Entsetzen angesichts zu befürchtender ziviler Opfer seitens derer, die nichts schlimmer finden als die Aussicht, die Metzelei in Syrien könnte vorzeitig ein Ende haben und unser Feind Assad – und womöglich die Russen! – den Sieg davontragen.

 

Grund genug, sich Klarheit darüber zu verschaffen,
– welche Rolle die „Kurdenfrage“ in Erdogans innerem und äußerem Staatsprogramm spielt;
– was seine „Drohung“ mit den Flüchtlingsströmen aus der Türkei über den humanitären deutschen Imperialismus verrät;
– inwiefern Trumps Rückzugsbeschluss nicht chaotisch, sondern eine konsequente Fortsetzung seines Programms ist;
– und warum Deutschland bei der gewaltsamen „Lösung der Kurdenfrage“dabei sein will – natürlich wieder mal als „Friedensstifter“.