weiterführend:
Aussiedler | Berlin | Osthandel | Vertriebene
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Neuer Streit um die Oder-Neiße-Linie: Wir garantieren, daß wir für nichts garantieren können
Mit der friedlichen Eroberung der DDR verschwindet ein kompletter Staat auf dem Müllhaufen der Weltgeschichte, während sich die Potenz der BRD um mindestens diese Beute - aus der sich einiges machen lassen wird - vergrößert. Als dieser neue Staat steht sie viel mächtiger und einflußreicher da als vorher. |
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Vertrag BRD - UdSSR: Wie aus Feindschaft Freundschaft wird
Anläßlich des Freundschaftsvertrags zwischen Deutschland und der Sowjetunion ist so gut wie allen Kommentatoren der deutsch-sowjetische Sondervertrag von Rapallo eingefallen, um - wie in Italien, Frankreich und Großbritannien - vor der Gefahr eines "deutschen Sonderwegs" zu warnen oder wie hierzulande - eine solche Gefahr -als unbegründet zurückzuweisen. Damals, 1922, schloß das Deutsche Reich den Vertrag mit der sozialistischen Sowjetrepublik, um eine Kriegsfolgelast loszuwerden: Sowjetrußland verzichtete auf jegliche Kriegsreparationen und erklärte alle Ansprüche aus der Zeit des Krieges zwischen Deutschland und dem ehemaligen Rußland für erledigt. |
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Klarstellungen zu Polen: Was wollte Rakowski in Bonn ?
Unser Geld - wissen alle. Und wie will er das den sparsamen Hausvätern abluchsen? |
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DDR-Flüchtlinge: Deutsche Menschen in ihrem Wahn
Gründe zum Auswandern hat zu so mancher Zeit schon mancher gehabt und in die Tat umgesetzt, mag er nun als politisch Verfolgter oder als einer daherkommen, der einfach nur besser leben will. Aus der Not geboren, sind sie allemal trist genug, und der Mensch muß schauen, wo er bleibt. |
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Die Mauer ist weg! DDR kaputt - schönste Übernahmeperspektiven in Bonn
Nach Lexikondefinition besteht ein Staat aus 3 Grundelementen: Staatsmacht, Staatsterritorium und Staatsvolk. Ein Angriff auf die ersten beiden ist allgemein als aggressiver, eigentlich nur kriegerisch durchführbarer Akt bekannt. |
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Deutsch-deutscher Freiheitskampf '88: Für freies Auswandern, Singen, Reisen, Beten
Eine Art Protest, die sich darauf versteift, mit bürgerlicher Ideologie ihrem sozialistischen Staat nützlich sein zu wollen. Ein imperialistischer Nachbarstaat, der dem Protest Öffentlichkeit und Resonanz verschafft, als sei ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" sein Herzensanliegen. |
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Warum müssen "Rumäniendeutsche" heim ins Reich
Mindestens 1,4 Milliarden Mark will - die Bundesregierung an den rumänischen Staat zahlen, damit der schätzungsweise 200.000 "Siebenbürger Sachsen", Banater und sonstige "Schwaben" in die BRD einreisen läßt. Höchst eigenartig - seit wann wird in der BRD denn Geld zur Verfügung gestellt, damit Leute, denen es bei sich zu Hause nicht gefällt, hierzulande einwandern können? |
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Der Kanzler in Moskau: "Gute Beziehungen" - d.h. unverschämte Ostpolitik
Man kann den Kohl-Besuch in Moskau aus deutscher Sicht sehen. Natürlich auch aus russischer. |
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US-Präsident in der Frontstadt - Vor der Mauer auf der Lauer
Berlin, den 12. Juni 1987. |
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EINE DEUTSCHE SCHULD SUCHEN WIR UNS SELBER AUS, AUSWÄRTIGE SCHULDEN NÜTZEN WIR AUS
In ihren Finanznöten ist die polnische Regierung auf die Idee verfallen, sie könnte es eigentlich einmal mit dem Israel-Trick probieren, unvergeßliche Schuld, Wiedergutmachung usw., und von der Deutschen Bundesbank ein paar Gelder abstauben, bzw. |
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Das einzige und das bessere Deutschland - Die Diplomatie der "nationalen Frage"
Die BRD will von Anfang an das ganze Deutschland sein. Ohne falsche Scham definiert sie sich als "Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches"; und das nicht, um ein paar sonst herrenlose staatliche Verbindlichkeiten aufzusammeln. |
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Honecker kommt - Ein (Un-)Staatsbesuch wird vorbereitet
In der DDR kennen aufrechte westdeutsche Bürger sich aus: Sie besteht im wesentlichen aus 17 Millionen "Brüdern und Schwestern"; einer Mauer drumrum und einem Honecker, der das Ganze mit russischem Schießbefehl unter der Fuchtel hat. Und ausgerechnet dieser Honecker wird demnächst von unseren Kohls und Weizsäckers mit allem Drum und Dran als Staatsgast, empfangen. |
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WER WILL, WEM FEHLT EIGENTLICH DIE WIEDERVEREINIGUNG?
Kein Interessensverband oder Verein in der BRD ist jemals darauf gestoßen, daß er ohne die Einheit mit denen drüben gar nicht zurechtkommt - weder die Gewerkschaften noch der Einzelhändlerverband oder die Bauern. Die westdeutschen Unternehmen, sonst für imperialistische Frechheiten immer aufgeschlossen, haben in praktischer Hinsicht auch andere Anliegen; außerdem steht ihnen mittlerweile ziemlich die ganze Welt offen, einschließlich schöner Möglichkeiten in der DDR. |
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WEM FEHLT EIGENTLICH DIE "WIEDERVEREINIGUNG"?
Die Bauern haben mit der EG schon genug Probleme. Die Industrie macht mit dem Osthandel zwar nie genug Geschäfte; aber das ist ein ganz anderes Problem. |
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SPD/SED: Zwei befeindete Staatsparteien machen ein Papier
Erstmals seit Spaltung der Arbeiterbewegung gibt es ein gemeinsames Grundsatzpapier von Kommunisten und Sozialdemokraten - mit überraschenden Einsichten: "Der Wettbewerb zwischen Ost und West", beteuern SPD-Präside Eppler und ZK-Mitglied Reinhold (SED) übereinstimmend im SPIEGEL-Gespräch, "kann nicht Vernichtungswettbewerb sein". SPD/SED: |
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DDR-Rübergemachter, Opernanzünder!
Du mußt da was falsch mitbekommen haben: Wenn unsere regierung immer so tut, als kümmere sie sich pausenlos um Wohl und Wehe von Euch DDR-Bewohnern, dann heißt das noch lange nicht, daß sie jedem von Euch eine prima Existenz garantieren würde, wenn sie nur könnte. Wenn dieselbe regierung Dich höchstpersönlich aus einem DDR-Knast freigekauft hat, dann war das doch nicht der Anfang einer wunderbaren Freundschaft, sondern eine Investition in Sachen ideologische Klarstellung, wo Unrecht und wo recht herrscht und welche der beiden deutschen Staatsgewalten die einzig Befugte über alle Deutschen ist. |
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Schwarz-rot-goldene Subjektivität: Lieben Sie Deutschland?
Diese Frage ließen sich Persönlichkeiten der bundesdeutschen Elite aus Politik, Wissenschaft und Kultur vor kurzem vorlegen. Die Antworten wurden gesammelt und herausgegeben in einem Buch, das in seinem Untertitel das Programm der Fragestellung verrät: Es geht um "Gefühle zur Lage der Nation" (Piper, 1985), als darum, ein persönliches Verhältnis zur nationalen Gewalt einzunehmen. |
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9331 Tage Berliner Mauer - Eine bestrittene Grenze
Diese Selbstverständlichkeit pflegen die Reden auf die Mauer grundsätzlich nicht zu erwähnen. Das Stück Grenze selbst kann dafür wenig - die Bundesrepublik, die völlig selbstverständlich und in aller Bescheidenheit einen Rechtsanspruch auf die ganze DDR vor sich her trägt, hat vielmehr die Mauer zum Inbegriff des Unrechts erklärt, daß dieses Programm bislang noch nicht in Erfüllung gegangen ist. |
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Inner-Deutsche Beziehungen - DDR hilft BRD sauberhalten in Berlin
Endlich ist die "Mauer mitten durch Berlin", unter der "wir" ansonsten leiden, weil sie uns von den "Brüdern und Schwestern" trennt, ein Stück undurchlässiger gemacht worden. Die DDR hat versprochen, keine in der BRD und Westberlin unerwünschten Ausländer durchzulassen. |
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Eigentum und Recht und Freiheit
Von Deutschland nach Deutschland, über elektronische Sperren, durch Mauerluken: Die Fluchtfälle häufen sich. Junge Menschen, ganze Familien riskieren ihr Leben. |
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Hitler und Kohl - noch ein Unterschied
Ein demokratischer deutscher Kanzler weiß, was er an seinem Erbe hat. Er läßt seine heiligen Titel nicht verkommen. |
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CHRONIK DES REAL EXISTIERENDEN REVANCHISMUS
"Die deutsche Frage bleibt weiter offen", "die deutsche Frage bleibt natürlich offen" (alles H. Kohl). |
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Feiern zum 8. Mai: Alle Feiern führen nach Moskau
6x 8. Mai-Jubiläum |
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Das Marburger "Abenteuer" Fluchthilfe: Jede Zeit hat ihre Helden
der Flüchtling aus Erfurt, ist das Material dieser Deutschstunde. Was er davon hat, endlich die Segnungen der Freiheit zu genießen, erfährt man am Rande. |
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Ein Schlesien bis zum Ural
Nichts geht an der Sache mehr vorbei als die SPD-Schelte am Kanzler, er habe auch im Falle des Schlesiermottos "mangelnde Entscheidungsfähigkeit" gezeigt. Auf solch dümmliches Gemoser kann nur kommen, wer Kohls Bedenken gegen die ursprüngliche Version dahingehend mißversteht, sie sei ihm zu weit gegangen. |
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Nationaler Dolchstoß (Ist Berlin bei der WM als Spielort dabei?)
Noch in der Nacht werfen deutsche Zeitungen ihre Titelstory um: "Neue Berlinkrise". Der Bonner Krisenstab unter Führung des Kanzlers stellt ein Ultimatum an den DFB. |
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DEUTSCHE (DOLCHSTOSS-) LEGENDEN...
Bei aller recht- und pflichtmäßigen Empörung über Hitlers "verbrecherischen Angriffskrieg" gilt auch da: Daß überhaupt die Schuldfrage gewälzt wird, also nach der Berechtigung dieses Krieges gefragt wird, verdankt sich allein der Tatsache, daß er verloren wurde. Ein gewonnener Krieg ist nämlich per se gerecht, die Schuldfrage wird durch den Sieg entschieden. |
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Ein Film, wie noch keiner war: Die Deutschen im 2. Weltkrieg
Die ersten beiden Folgen waren wirklich das Anschauen wert. Endlich mal wieder eine vernünftige Weltkriegs-Dokumentation. |
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Gaus: Wo Deutschland liegt/ Bölling: Eine Erfahrungen in der DDR - Zwei Wanderer zwischen einer deutschen Welt.
Die zwei ehemaligen Ständigen Vertreter aus der SPD-Zeit haben sich bemüßigt gefühlt, ihre Amtsausübung per Buch auszuwerten. Gaus, solide gebunden, hält sich in den Bestsellerlisten, Bölling, kartoniert, hat seine Verbreitung als Stern-Abdruck schon hinter sich. |
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DDR-Flüchtlinge - Hinweise für eine korrekte Ausreise
Nachdem sich erst 6 DDRler über die US-Botschaft in Ostberlin, dann 12 über die Ständige Vertretung der BRD abgesetzt hatten, gab es nicht den sonst üblichen Jubel über den unbezwinglichen Freiheitswillen, Mut und List der 18 Brüder und Schwestern, sondern einigen Tadel: "Damit ist allerdings jenen DDR-Bürgern geschadet, die in den Botschaften und Vertretungen nur Rat suchen oder die Kulturangebote nutzen wollen. |
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Nach dem Raketenherbst - Innderdeutscher Frühling aus Pankow für Bonn
Rege Reisetätigkeit zwischen beiden deutschen Staaten: Politiker hinüber, DDR-Bürger herüber. Bis Ende März ca. |
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"So sehen uns unsere Brüder"
Da erlaubt das Volksgefängnis DDR-Bürgern die vorzeitige Entlassung; jetzt kommen sie hier an, unsere Brüder und Schwestern aus dem Osten, endlich sind sie in der Freiheit - und dann das: "Der Empfang im Notaufnahmelager Gießen war bürokratisch kühl. Keine Blasmusik!" |
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Protokollfragen einer Haftverschonung - Diskussion über Honecker-Besuch
Er kommt, bei jeder Gelegenheit betont, zu einem Arbeits- und nicht zu einem Staatsbesuch, was ja auch gar nicht ginge, wo wir doch die DDR nicht als so etwas wie einen anständigen Staat betrachten können. Deshalb kommt es wiederum furchtbar darauf an, auf welches Stückchen deutschen Bodens Honecker seinen Fuß setzen darf. |
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DIE FRAGE DES MONATS - ODER OB ER ÜBERHAUPT NICHT KOMMT
Nicht gestellt haben die Russen diese Frage. Erich Honecker, der seinen Besuch zugesagt hat, auch nicht. |
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Der real existierende Revanchismus
Wird die unschuldige BRD zu Unrecht mit Dreck beworfen? Wird eine ganz untadelige Friedenspolitik übler Absichten bezichtigt, nur weil Moskau um seine Vorherrschaft bangt? |
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"WAS HEUTE AUF EINMAL ‚REVANCHISMUS‘ HEISSEN SOLL"
Unter dieser Überschrift kanzelt Werner Marx, CDU, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, die sowjetischen Revanchismusvorwürfe ab. "Im Rahmen einer neu entfachten Kampagne gegen die deutsche Politik diffamiert die sowjetgesteuerte Propaganda nun auch jene wichtige "Gemeinsame Entschließung", die alle Fraktionen des Deutschen Bundestages am 17. |
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IDEALE REZEPTE FÜR VERANTWORTLICHE SONNTAGSREDEN, KORREKTUREN DER POLITISCHEN LANDKARTE BETREFFEND
Gottseidank gibt es noch vernünftige, besonnene Stimmen im Land, die angesichts unverantwortlichen Wiedervereinigungsgeredes an die Realitäten erinnern und eigenhändig einen neuen Kalten Krieg aufhalten wollen. Zum Beispiel Rudolf Augstein im "Spiegel", der davor warnt, der DDR ein Interesse an einem ganzen Deutschland zu unterstellen, an dessen Verwirklichung sie nur die Sowjetunion hindere. |
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Menschliche Erleichterungen - auf Kredit
Knapp eine Milliarde verleiht die Deutsche Bank erneut an die DDR. Der bekannt zuverlässige Schuldner bietet ausreichend Sicherheiten für die Rückzahlung; die Bundesregierung glaubt gar nicht an das Eintreten des Garantiefalles, für den sie bürgt; der Preis für das geliehene Geld liegt über den Zinsen, die sonst verlangt und bezahlt werden. |
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Die besseren Deutschen (Grüne zur Deutschen Frage)
Nein! Vaterlandslose Gesellen sind sie nicht. |
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Honecker bleibt drüben: "Unsere Deutschlandpolitik war und ist erfolgreich"
Also sprach Kanzler Helmut Kohl. Verhandeln sei das Gebot der Stunde. |
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10 / 84 |
Ein Italiener verstößt gegen das Grundgesetz
Skandal in Bonn: Der italienische Außenminister Andreotti erhob Einspruch gegen den nationalen Haupt- und Oberzweck der bundesdeutschen Politik, die "deutsche Teilung" in einem befreiten Europa vom Atlantik bis zum Ural zu "überwinden". Ihm paßt es offenbar nicht, daß die BRD das gemeinsame NATO-Anliegen ganz selbstherrlich für ihre Großmachtambitionen benutzen will: |
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Chronik des real existierenden Revanchismus
Wir erinnern uns: Zuletzt mußte die Bundesregierung dem italienischen Ministerpräsidenten ihre Deutschlandpolitik "erläutern", weil sein Außenminister wohl etwas "falsch verstanden" hatte. Vom Osten sind wir es ja gewohnt, daß "wir" ungerechterweise angegriffen werden; aber daß wir jetzt auch unsere Verbündeten darauf hinweisen müssen, was sie unterschrieben haben... |
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GENSCHER SAGT POLENBESUCH AB
Ein deutscher Staatsmann hat das Recht, - in Polen das Grab eines Staatsfeinds aufzusuchen, also höchst offiziell die Feinde der Regierung, die ihn eingeladen hat, zu ermutigen. Das ist ungefähr so, als machte es ein ausländischer Politiker zur Bedingung seines BRD-Besuchs, das Grab von Ulrike Meinhof oder Benno Ohnesorg zu besuchen. |
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Jochen Jung: Deutschland, Deutschland - Über alles in der Dichter Welt
Immer wenn deutschen Untertanen besondere Gefühle für ihre Herrschaft abverlangt werden, weil besondere Opfer anstehen, fühlen sich die Tag- und Nachtwächter der Nation, die Schriftsteller, aufgerufen, ihre Zuständigkeit für solche Gefühle besonders herauszustreichen und so zu tun, als hätten sie, seit Heinrich Heine aus Besorgnis um deutsche Zustände "um den Schlaf gebracht" wurde, kein Auge mehr zugetan. Der Umstand, daß kein Mensch auf der Welt vom ersten Schrei bis zum letzten Atemzug von Herrschaft ungeschoren bleibt, sowie der Zufall, bei der Geburt ausgerechnet das Licht Deutschlands erblickt zu haben, nötigt in Zeiten nationaler Mobilmachung gegen den Osten 47 Schriftstellern aus der BRD und der DDR lustige Treuebekenntnisse zur Gesamtnation ab. |
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AUFRUF ZUR DEMONSTRATION AM 17. JUNI IN BONN GEGEN DEN BRD-IMPERIALISMUS!
Aufstellung: 12.30 Uhr, Schlachthof Abmarsch: 13.30 Uhr |
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Deutschlandpolitik: Bis an die Memel
Die Christlichen machen aus ihrer Freude am Regieren keinen Hehl. Mit Elan hat der Minister, der eigentlich für das Innere der BRD die Verantwortung trägt, nebenbei einmal grundsätzlich die deutsche Frage aufgegriffen. |
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Ostfront: Die europäische Sammlung von Kriegsgründen
Kaum verlangen die USA die Entscheidung in der "Konkurrenz der Systeme", häufen sich die Anklagen, die die "freien" Nationen gegen die Sowjetunion vorzubringen haben. Die USA erheben ihre Definition von der Sowjetunion als "Zentrum des Bösen" zum alleinigen Inhalt der Weltpolitik, und schon ist es allen europäischen Staatsgewalten ein zwingendes nationales Anliegen, ihre Politik daraufhin zu definieren und sich daran zu beteiligen. |
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DEMONSTRATION VON MG UND BWK AM 17. JUNI 1983 IN BONN
15.000 Demonstranten folgten dem Aufruf der MARXISTISCHEN GRUPPE (MG) und des Bundes westdeutscher Kommunisten (BWK) zur Demonstration gegen den BRD-Imperialismus und die deutsche Wiedervereinigung im NATO-Weltkrieg. Mit Parolen wie "An NATO-Interessen wird die Welt gemessen. |
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DIE ‚DEUTSCHE FRAGE‘ UND IHRE LÖSUNG: VON DEN BESATZUNGSZONEN ZU DEUTSCHEN TEILSTAATEN WEST-DEUTSCHLAND CONTRA DDR
Als "Kanzler der Alliierten" kreierte Konrad Adenauer die Bundesrepublik von Anfang an als Frontstaat hart an der Demarkationslinie, dem Ergebnis des II. Weltkriegs. |
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VON DER "ENTSPANNUNG" ZUR WENDE: ZWEI DEUTSCHE STAATEN MIT BESONDERS NORMALEN BEZIEHUNGEN
So eine tiefe Einsicht des westdeutschen Staates, die sein amtierender Kanzler Kohl zum besten gab. In seiner ersten Regierungserklärung tritt der (west-)deutsche Nationalismus weiterhin mit dem vollen Anspruch seiner Gründerjahre auf, angereichert um die Erfolge der sozialliberalen Ostpolitik und mit dem geballten Selbstbewußtsein der neuen Politik des Westens, die ihren Kreuzzug gen Osten gern vom Atem der Geschichte umwehen läßt. |
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"MENSCHLICHE ERLEICHTERUNGEN" 1982
Kanzler Kohl hat in seiner Neujahrsrede die Bundesbürger dazu aufgerufen, "die familiären und freundschaftlichen Beziehungen zu den Landsleuten in der DDR zu stärken und zu vertiefen. Jeder, der das unternimmt, ist ein deutscher Patriot, ein Bote des Friedens." |
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Aktuelle Deutschlandpolitik: Deutschland erwache!
Vollzieht die westdeutsche Nation eine Rückkehr zum Kalten Krieg, zu den politischen Methoden der 50er Jahre, in denen das System "Ostblock" wie ein nicht-anzuerkennendes "Unding" behandelt wurde und man die Faktizität eines zweiten Staats auf deutschem Boden praktisch als total verwerfliche "Unmöglichkeit" definierte und sich dementsprechend aufführte? Kommen sie wieder aus ihren Löchern, die "Ratten" von echter deutscher Art, die "unverbesserlichen Deutschnationalen", die vor Ärger schwarz-rot-gold werden, wenn sie auf der deutschen Landkarte die "unnatürlichen" Grenzen betrachten? |
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Zwei Frontstaaten, von deren Boden schon wieder kein Krieg ausgehen soll
Daß dieses Thema wieder ansteht, dazu haben nicht zuletzt die beiden deutschen Staaten ihren Beitrag geleistet, indem sie ihre jeweilige nationale Hälfte zu den im west-östlichen Bündnis erwünschten Leistungen angehalten haben. Modell Deutschland Ost/West |
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Dichter in "geteilter" Nation: Einigkeit im Geist durch Freiheit
Das von Stalin dem Historischen Materialismus zugeschriebene Gesetz von der relativen Trägheit des Überbaus gegenüber seiner Basis haben Westdeutschlands Schriftsteller relativiert, indem sie schon Stunden nach der Stunde Null von 1945 anfingen, exklusiv für die erst vier Jahre später aus der Taufe gehobene Bundesrepublik Deutschland zu schreiben. In ihren Werken spiegelten sich auch später getreulich alle politischen Konjunkturen westdeutscher Demokratie ebenso wie die Phasen der Gegnerschaft zum "unfreien Teil" der "geteilten" Nation. |
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KORRESPONDENZ: "WER LEIDET UNTER DER DEUTSCHEN TEILUNG? ZUM BEISPIEL: ICH!"
ich fand Ihre Adresse auf dem Flugblatt "Argumente zum 17. Juni" (der MARXISTISCHEN GRUPPE), das ich kürzlich in München erhielt. |
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Politologie: Die Deutsche Frage national identifiziert
Die Wissenschaft von der Politik reagiert auf alle Ansprüche der Politiker so, daß sie sie zum Problem politischer Ordnung erklärt und damit noch jedem Staatsanliegen wissenschaftlich seine Notwendigkeit und Legitimität bescheinigt. So kriegen Politologen es fertig, einerseits das "politische System" der BRD zur besten aller möglichen Welten theoretisch zu (v)erklären und gleichzeitig den Bundesbürgern die territorialen Forderungen und weltpolitischen Ambitionen des BRD-Imperialismus als ihren heißen Wunsch nach eindeutiger "nationaler Identität" anzuhängen. |
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MSZ-Ratgeber zur Behandlung der Deutschen Frage im Unterricht
Alarmierende Meldungen aus Deutschlands Schulen: Ein Abiturient glaubt, Oberschlesien sei im Zweiten Weltkrieg von Hitler erobert worden; ein anderer Schüler weiß nicht, daß Königsberg, das heutige Kaliningrad, eigentlich eine deutsche Stadt ist; selbst junge Lehrer haben kaum noch eine Ahnung davon, daß es nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Westpreußen und Ostpreußen einen Korridor gab, der vormals deutsch war. Rechtschreibfehler kann man durchgehen lassen, aber diese Unwissenheit über die Deutsche Nation ist untragbar. |
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Westmächte zur Deutschen Frage: Die Teilung im Weltmaßstab
Der westdeutsche Nationalfeiertag hat nicht nur einen negativen Adressaten im Osten, sondern auch einen Ansprechpartner im Bündnis. Was dieser ungeteilt mitfeiert, ist der Kriegsgrund mitten in Deutschland" als Ostgrenze der Freiheit. Den damit verbundenen nationalen Anspruch der BRD nimmt der freie Westen allerdings als konkurrieren.den Machtanspruch aus Bonn für die Neuaufteilung der Weit nach der erfolgreich abgeschlossenen Befreiung des Ostens wesentlich differenzierter zur Kenntnis. |
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Schmidt bei Honecker: Gipfeltreffen der deutschen Frontstaaten
Januar 1980, kurz "nach Afghanistan", ward ein geplantes Treffen zwischen Schmidt und Honecker wegen der internationalen Lage in gegenseitigem Einvernehmen abgeblasen. August 1980, nachdem man sich im Mai am Grabe Titos ein wenig berochen hatte, sagte Kanzler Schmidt kurzfristig und demonstrativ den neuen Besuchstermin ab, wegen Polen und weil die DDR das freche westdeutsche Reiseprotokoll nicht einfach schlucken wollte. |
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4 / 82 |
Vernünftige Territorialansprüche: Falkland und Elbe
Großbritannien hat seine Soldaten in den Südatlantik geschickt, weil es sich in seiner Hoheit verletzt sah. Jeder Bundesbürger weiß das und mokiert sich trotzdem über den seiner Meinung nach zu billigen Kriegsanlaß. |
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2 / 81 |
"DDR": DDR erhebt Anspruch auf Staatsgebiet der Bundesrepublik und Polens
Fast unbemerkt blieb eine schockierende Nachricht aus der Deutschen Demokratischen Republik: Wie die dortige Kultusministerkonferenz Anfang dieses Jahres mitteilte, wurde nach 5 Jahren reiflicher Überlegung beschlossen, Deutschland in den Schulbüchern und Atlanten in den Grenzen von 1937 darzustellen. Die Grenze des Deutschen Reiches von 1937 soll eingezeichnet werden auf den politischen Karten Europas, auf großformatigen physikalischen Übersichtskarten Mitteleuropas und Deutschlands sowie auf |
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3 / 81 |
Deutschlandpolitik: Staat gegen Staat in einer Nation
Der Geist Adenauers, des ersten Kanzlers der westdeutschen Nation, lebt tatsächlich weiter in ihr. An ihrer Haltung zur "Deutschen Frage" und ihrer Lösung hat sich grundsätzlich nichts geändert. |
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Die Linke und die nationale Frage - Hrsg. Peter Brandt, Herbert Ammon: Kuratorium "Unteilbares Deutschland" - Alternative Abteilung
So beginnt die FAZ ihre Rezension (19.5.81) des Buches von Brandt und Ammon. Die milde Verwunderung des Kolumnisten darüber, deutschnationale Töne aus einer Ecke zu vernehmen, aus der man sie bislang nicht gewohnt war, wird übertroffen von der abgeklärten Sicherheit dessen, der sich mit dem Zug der Zeit und daher auch des Zeitgeistes völlig einig weiß: an der Nation kommt auf die Dauer keiner vorbei, und der Nationalismus als erfolgreiche Ideologie mußte ja geradezu auch die Linken veranlassen, sich hier anzuhängen, womit über ihre Erfolgsaussichten auch bei diesem Thema bereits alles klar ist. |
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Mindestumtausch: GESAMTDEUTSCHER HANDEL "ZUM WOHLE DER MENSCHEN IN BEIDEN DEUTSCHEN STAATEN"
"Einseitig" und "willkürlich" hat die DDR die Tarife für ein innerdeutsches Geschäft heraufgesetzt: gehandelt werden "menschliche Erleichterungen" oder auch Besuchsverkehr gegen Devisen bislang 6,50 oder 13,-- DM, nunmehr 25,-- DM. Zahlen müssen die Besucher, "brüskiert" ist die Bundesregierung. |