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"Mies, skandalös und schädlich"? Der Streik der Reichsbahner
Mit den bundesdeutschen Verhältnissen haben die Arbeiter aus der ehemaligen DDR auch das Streikrecht bekommen, jene großartige demokratische Errungenschaft, die den neuen Kollegen von drüben 40 Jahre lang durch die SED-Herrschaft schändlich vorenthalten wurde. Jetzt dürfen auch sie endlich streiken.
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Der DGB in der Ostzone: Tarifpolitik für Deutschland
Seit nunmehr einem Jahr kümmern sich bundesdeutsche Gewerkschaften auch in den neuen bundesdeutschen Ostprovinzen um Löhne und Arbeitsbedingungen. Daß ihre diesbezüglichen Anstrengungen den Lohnabhängigen dort anderes gebracht hätten als die von Staat und Kapital ohnehin verordneten Billiglöhne plus Arbeitslosigkeit, ist nirgends zu entdecken.
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"Für ein soziales Europa": Der Nationalismus des DGB wird international
"Europa" ist prima - das ist nationaler Konsens in der Bundesrepublik. Denn die Machthaber freuen sich öffentlich und ohne Einschränkung auf einen "Binnenmarkt mit 320 Millionen Verbrauchern", also eine Wirtschaftsmacht, die alle anderen Wirtschaftsmächte übertrifft.
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Die deutsche Gewerkschaft 88: Mobilmachung der Arbeitsfront
Von einer "Krise" in der deutschen Automobilindustrie keine Spur, und am wenigsten glauben die Bosse der Branche selbst daran. Während sie alles daransetzen, ihre Kosten zu senken, indem sie mit gewohnter Rücksichtslosigkeit ihre Belegschaften verbilligen, macht sich die Gewerkschaft ans Umdenken.
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Der DGB zur Rüstungsindustrie: moralisch bedenklich, praktisch unvermeidbar
Man kann den Staat, seine Wirtschaftsordnung und seine Gewaltmittel für sehr in Ordnung halten; man kann sogar mit Bundeswehrvertretern extra zu dem Zweck ein Treffen veranstalten, um sich mit ihnen am Leitbild soldatischer Pflichterfüllung im Treueschwur auf die demokratische Führung zu vereinen und trotzdem die Produktion von Waffen nicht "vernünftig" und den Rüstungsexport ziemlich "unverantwortlich" finden. - Wie das geht?
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Ein Lehrstück lebendiger Demokratie: Hände weg von Walter Wallmann
Die westdeutsche Demokratie lebt in ihren Spitzenpolitikern. Diese realitätsbewußte Sichtweise hatte die Frankfurter DGB-Spitze bewogen, die Demokratie zu verteidigen und zu ihrem alljährlichen Neujahrsempfang die Honoratioren der Stadt und des Landes zu laden.
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Der DGB wird aktiv - als Streikbrecher in Grossbritannien
Wenn in der BRD ganze Branchen nach dem Beispiel der britischen Kohleförderung saniert werden, wenn in der deutschen Industrie Arbeitsplätze "wegrationalisiert" werden, dann wissen deutsche Gewerkschaftler ganz genau, was da zu machen ist: 1.
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Ernst Breit - Der Volksbeauftragte der Nation
Wie kommt ein Postbeamter zu nationalem Ansehen? Postraub und Lottogewinn sind da vergängliche Eintagsfliegen.
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Aufklärung über eine aktuelle Debatte: Lohnsenkung mit oder ohne Tarifvertrag?
Nach und neben den Renten, der Gesundheitsversorgung, der Arbeitszeit haben Politiker jüngst auch den Lohn selbst zum Thema gemacht und die grundsätzliche Frage aufgeworfen: Ist nicht der Lohn zu hoch, weil tarifvertraglich und damit allgemeinverbindlich festgelegt? Seitdem debattiert von Haussmann bis Strauß, "Bild" bis "Spiegel" die verantwortliche Nation den heißen Vorschlag, man solle auf Zeit und in bestimmten Fällen oder auch überhaupt die Tarifbindung außer Kraft setzen - im Interesse von "Beschäftigung", zugunsten "der Arbeitslosen", im Dienste des "Rechts auf Arbeit".
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"Gegnerische Organisation: Marxistische Gruppe"
zur Beratung im Beschlossen: ( ) Geschäftsführenden GBV am 10.
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Der DGB - Gewerkschaft perfekt
Die deutschen Gewerkschaften, die heute im DGB zusammengeschlossen sind, haben nie gewerkschaftliche Anliegen oder "Prinzipien verraten". Sie haben auch nicht bei der gewerkschaftlichen Interessenvertretung falsche Wege eingeschlagen oder "gekniffen".
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Xaver Löhner und seine Gewerkschaft
Xaver Löhner, 38, ist Mitglied der IG Metall. Vollmitglied schon fast 20 Jahre.
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ARBEITERVERTRETER MIT POLITIKERPHANTASIE
Je weiter die Tarifrunde voranschreitet, um so schamloser taktieren die Führungsmannen von der IG Metall. Was im normalen Leben ein notorischer Lügner genannt wird, bei der Arbeiterinteressenvertretung ist das ein anerkannter Tarifstratege.
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Die Gewerkschaft kämpft sich durch - Von der sozialliberalen zur christlichen Ordnungsmacht
So etwa planen IG Metall und IG Druck für den Mai, mitten hinein in den Aufschwungfrühling der sozialfriedlichsten Republik, die je auf deutschem Boden... Das Echo fällt entsprechend aus.
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KORRESPONDENZ: "DESWEGEN IST DIE FORDERUNG DOCH NICHT SCHLECHT"
neulich habe ich vor dem Betrieb ein Exemplar "MSZ" geschenkt bekommen. Den Artikel "Streik zum Abgewöhnen" zur laufenden Tarifrunde habe ich zweimal durchgelesen.
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Gewerkschaftspolitik: Unser DGB schläft nicht!
Das kann und will er sich gar nicht erlauben angesichts der vielen "Probleme", von denen nach Auffassung des DGB die Nation heimgesucht wird. Alles, was Politiker und Öffentlichkeit an "Schwierigkeiten", "Sachzwängen" und "Herausforderungen" entdecken, die eine verantwortliche Staatsführung zu machtvollem Handeln zwingen, das fordert auch die Gewerkschaftspolitiker zu konstruktiven Antworten heraus.
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DGB-Bundeskongress: Parlament der Arbeit
Treffender könnte kein Ehrentitel für diesen Kongreß sein. Die deutsche Gewerkschaft, die den Tarif völlig autonom handhabt, ist deshalb nicht arbeitslos, sondern hat um so mehr Sorgen mit ihrer machtvollen staatstragenden Selbstdarstellung vor der nationalen Öffentlichkeit.
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GEWERKSCHAFTEN: DER 1. MAI DES DGB
Das Thema des 1. Mai in der BRD und Westberlin waren nicht die Beschäftigten die haben ja Arbeit und ihre letzte Tariflohnsenkung -, sondern die Arbeitslosen.
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EINE "REPLIK" DES DGB
Es war abzusehen, daß der Deutsche Gewerkschaftsbund auf das MANIFEST GEGEN DEN DGB auf seine Weise reagieren würde. Neben dem sehr handfesten Einsatz einer Prügelbrigade gegen "Störer" auf einer Nürnberger IG-Metall-Kundgebung versandte Bayerns DGB-Chef Jakob Deffner einen Rundbrief an die Gewerkschaftsbürokratie seines Tarifbezirks.
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Manifest gegen den DGB - Politik auf Kosten der Arbeiter
Gewerkschaften wurden einmal aus der Einsicht heraus gegründet, daß Lohnarbeiter von ihren Diensten für das Kapital nicht leben können, wenn sie sich nicht organisiert zur Wehr setzen: gegen den rücksichtslosen Verschleiß ihrer Gesundheit am Arbeitsplatz; gegen die Techniken der Leistungssteigerung im Betrieb; gegen die Minderung ihres Lohnes, wie sie der "freie Markt" mit Preissteigerungen und Inflation, der Staat mit Steuern bewirken. Daß jemand, der vom Verkauf seiner Arbeitskraft leben muß, ganz auf die Kalkulation der Geschäftsleute angewiesen ist, bei denen er seine Arbeit abliefert; daß er sich mit seiner Brauchbarkeit ganz in die Abhängigkeit der Gewinnrechnungen des Unternehmens begibt, welches ihn möglichst ergiebig benutzen will und ihn nur so lange beschäftigt, wie es sich lohnt - daran hat sich auch heute, in den Tagen der "sozialen Marktwirtschaft", nichts geändert.
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Britische Gewerkschaften: Im (Arbeits-)Dienste ihrer Majestät
Die Gewerkschaft hat ein nützliches Anhängsel nationaler Wirtschaftskraft zu sein diesen kategorischen Imperativ aus dem Notenbüchlein des demokratischen Politikers trägt die englische Premierministerin als Kampfansage vor. Ohne den geringsten sozialpartnerschaftlichen Schnörkel weist sie jeden, wie auch immer gearteten Anspruch der Gewerkschaft zurück, verlangt umgekehrt von ihr, sie solle die Krise dadurch beseitigen, daß sie sie bis zum letzten ausbadet.
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BIAFRA IN DEUTSCHLAND
Sie kaufen gerade ein? Besorgen Sie für jeden in Ihrer Familie ein Brötchen oder zwei Scheiben Toast weniger als sonst.
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DGB '81: Sozialpakt für Deutschland
Wie gut, daß studierte Gewerkschaftsfreunde ein Gespür für den Zeitgeist haben, und selbst längst im Begriff sind ‚Deutschland‘ zu entdecken. Sie hätten sonst womöglich arge Schwierigkeiten, den DGB ‚81, die Tarif- und sonstige Politik seiner Gewerkschaften mit ihren Gewerkschaftsidealen in Einklang zu bringen.
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Gewerkschaften: Ab nach Kassel
Die westdeutschen Gewerkschaften, die ihrer Interessenvertretung normalerweise nicht Materialismus nachsagen lassen, wie die Tarifrunde 1980 wieder schlagend beweist, haben dieselbe Tarifrunde genutzt, um intern wie öffentlich zu demonstrieren, daß sie sich in Gelddingen nicht alles gefallen lassen wollen. Während sie in bewährter Routine und im einvernehmlichen Gerangel mit ihren "Sozialpartnern" jenen konjunkturgerechten, aber inflationsbereinigten Lohnschwund aushandelten, der als freiwillige Lohnleitlinie schon von vornherein feststand, taten sie andererseits mit heftigem "Säbelrasseln" (SZ) ihre Entschlossenheit kund, bei der Serie alltäglicher Zumutungen der Unternehmerseite dort zu intervenieren, wo es nicht allein um die "sachzwangs"läufige Durchsetzung ihres praktischen Geschäfts gegen die Arbeiter geht, sondern zusätzlich um die reichlich unfriedliche Offensive gegen die (Finanz)Stärke der Gewerkschaftsorganisation.
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1.Mai 80: Maiandacht für Krieg und Frieden
Es gab viel zu feiern diesen 1. Mai - die Jubeldaten müssen dabei nicht immer rund sein.
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BAG-Aussperrungsurteil: Arbeitskämpfe mit Recht billig
Das Urteil von Kassel ist endlich bekannt. An diesem stinknormalen Bundesarbeitsgerichtsurteil lobt die Presse, daß es "voll auf der Linie des höchstrichterlichen Weltbildes" liegt, womit sich das soziale und menschliche Weltbild der Gewerkschaften als das erwiesen hat, was es schon immer war: illusionär.
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Gewerkschaftstage: Parteipolitik auf gewerkschaftlich
Als jetzt einige Gewerkschaften ihre Tage verteten, konnte ihre arbeitsame Basis den Medien entnehmen, daß es neuerdings in ihren Organisationen "brodelt": Hiobsbotschaften über einen "Machtkampf" (Stern, 40/1980) in der IG Chemie, einen "radikalen Macht- und Richtungswechsel" (ebd.), in der Gewerkschaft HBV - vor dem Hintergrund "kommunistischer Unterwanderung"!

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