stichwörter: Afrika

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Afrika mit Stil um den deutschen Finger gewickelt
Afrika den Deutschen! Diese Forderung hat die versammelte bundesdeutsche Politprominenz sehr amüsiert.
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Unser Afrika - Die politische Ökonomie Schwarzafrikas
Es handelt sich um die Wirkungen des Geldes, wenn der Hunger zum afrikanischen Alltag gehört, wenn ehemals fruchtbare Gebiete des schwarzen Kontinents immer weniger hergeben und die Nahrungsmittelproduktion von Jahr zu Jahr sinkt, wenn Slums zur afrikanischen Stadt gehören wie vormals die Dorfhütten zum Neger. Es sind die Folgen des Kapitals der Industrienationen, das Afrikas Reichtümer nutzt, wo es sich lohnt, wenn so gut wie alle schwarzafrikanischen Staaten ihre wirtschaftliche Pleite erklären, während die Konten der ausländischen Geschäftemacher mit dem Erdteil stimmen.
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Regionalkonflikte Afrika: Der schwarze Kontinent - fast russenfrei
Die ehemaligen europäischen Kolonialmächte haben das Ideal der Unabhängigkeit freier Staaten nie falsch verstanden. Sie gewährten den Kolonien Afrikas nicht nationale Souveränität, um die Finger von diesen Ländern zu lassen, sondern waren selbstverständlich bemüht, Teile des vorherigen exklusiven Benutzungsverhältnisses mit in die neue Zeit hinüberzunehmen.
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Peter Scholl-Latour schon wieder unterwegs. Weisser Mann auf Roten-Safari im Schwarzen Kontinent
"Peter Scholl-Latour ist ein großartige Erzähler", urteilt die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Besprechung von PSL‘s (so kürzelt er sich selbst) neuem Buch "Mord am großen Fluß", in dem er auf ca. 500 Seiten seine zum größten Teil 20-30 Jahre alten Reportagen über Afrika (natürlich als Bestseller) herausgibt.
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Ein Tag für Afrika - Die Deutschen geben eine Runde Hirsebrei aus
Mit dem von der ARD ins Werk gesetzten Tag für Afrika, so etwas wie Spiel ohne Grenzen, Buß- und Bettag, Rockpalast und 17. Juni alles in einem, hat sich die Nation eines neuen Themas angenommen.
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Afrika: Hungertod in 24 Staaten
droht nach Auskunft der Welternährungsorganisation FAO. "Ursachen der Katastrophe seien die teilweise seit Jahren andauernde Dürre, Viehseuchen und innere Unruhen."
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Eine Reportage aus Afrika: "Das Vieh krepiert, die Kinder kriegen dicke Bäuche"
Da ist ein Land in Afrika, ziemlich groß. Viele schwarze Menschen leben darin.
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Afrika: Der vorab entschiedene Systemvergleich
Was ist denn eigentlich dran an der Vorstellung, mit der in den letzten 30 Jahren abgewickelten Entkolonialisierung Afrikas wäre aus diesem Kontinent ein Kampffeld der Konkurrenz zwischen den feindlichen Weltlagern geworden? Afrikanische Eigenstaatlichkeit mag ja seitdem sowohl linken Hoffnungen als auch bürgerlichen Katastrophengemälden das Material geliefert haben; die SU mag ja in jedem zu staatlichen Würden und UNO-Sitz gelangten "Befreiungsführer" einen Fortschritt in der "Fäulnis des Imperialismus " erblickt haben.
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Afrika: Die BRD auf dem Vormarsch
Wenn der Entwicklungsminister Offergeld im Sommer einen Trip nach Afrika unternimmt, berichten die Journalisten hierzulande ziemlich nebenbei von seinen Reisen. Am wichtigsten erscheint ihnen noch, daß er zuerst (in Simbabwe, dann in Mosambik und am Ende gar noch bei ganz alten Freunden in Somalia gewesen ist und sich deren Verhungernde angesehen hat.
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Afrika: Nachrichten vom Schwarzen Kontinent (Somalia, Zentralafrika, RSA)
Rund 20000 in einem Lager in Somalia untergebrachte Flüchtlinge aus Äthiopien sind nach Angaben aus Genf unmittelbar vom Hungertod bedroht. Nie zuvor im Laufe seiner 20jährigen Tätigkeit für die Vereinten Nationen habe er so Furchtbares gesehen, sagte der Sprecher des UNO-Hochkommissars für Flüchtlinge, Leon Davico....
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Papstreise: Der grosse weisse Medizinmann auf dem schwarzen Kontinent
Wenn die Schwarzen anläßlich des Papstbesuches in einigen afrikanischen Diktaturen ein großes Tam-Tam mit Urwaldtrommeln, Kulttänzen und weißen Zaubermännern auf Stelzen veranstalten und sich vor Begeisterung gleich noch gegenseitig tottrampeln, wenn der Oberkatholik Wojtyla "nachsichtig lächelnd" seine Sprüche vom "Erbe der afrikanischen Seele" vom Stapel läßt und noch den letzten verhungernden Negergreis als "jungen Menschen auf einem jungen Kontinent" tituliert, dann kommt zurecht niemand auf die Idee, hier würde gegen den christlichen Auftrag verstoßen. Der mit Affenfell und sonstigen Insignien des großen Medizinmannes ausstaffierte Seelenhirte verkörpert die Wertschätzung der Neger als durchaus taugliche Christenmenschen, die heutzutage auch auf dem Gebiet des Höheren "ihren eigenen afrikanischen Weg gehen".
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Frankfurter Buchmesse 80: Afrika ist eine Buchmesse wert
Das ehemalige "Deutsch-Südwest", nach dem 1. Weltkrieg per Völkerbundsmandat der damaligen Südafrikanischen Union überlassen, im Gefolge der Entkolonialisierung von der UNO "Namibia" getauft und der dort operierenden "Befreiungsbewegung" SWAPO zugedacht, fungiert seit der Weigerung Pretorias, seine exklusiven Nutzungsrechte dieses Territoriums aufzugeben, als "Namibia-Frage" in der Weltpolitik. Daß diese mittlerweile längst einer imperialistischen Lösung zugeführt worden ist, verrät, was alles heutzutage unter dem Titel dieser noch zu regelnden "Frage" läuft.
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Afrikanischer Sozialismus: Eine Staatsideologie des Schwarzen Kontinents
Seit den ersten Tagen der Unabhängigkeit hat sich so ziemlich jeder neue Souverän in Afrika zum Soziajismus bekannt. Die Staaten nennen sich "Revolutionäre Volksrepublik", "sozialistische Republik", "demokratisch-laizistisch-sozialistische Republik"; die Staatsführung steht einem "Revolutionsrat", "militärischem Komitee der nationalen Befreiung", "revolutionären Volksstreitkräften" vor und stützt sich auf eine (meist Einheits-) "Partei der Arbeit", "marxistisch-revolutionäre Volkspartei", "Sozialistische Partei", "Revolutionäre Staatspartei", "Volksbewegung der Revolution", "Nationale Revolutionsbewegung für die Entwicklung", "Partei des Bündnisses der Vorhut der Arbeiter und Bauern", "Nationalbewegung für die kulturelle und soziale Revolution".

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